Offener Brief an „Deutschland“

7. März 2009 um 10:53 | Veröffentlicht in Gebot der Stunde | 13 Kommentare
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I.B.E. AmSeL e.V.

vertreten durch

Hans-D. Ziran (Initiator & 1. Vorsitzender)

Elke J. Atzinger (stellv. Vorsitzende)

Offener Brief an „Deutschland“

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Hofheim, Deutschland und die Welt am 07. März 2009

Sehr geehrte Mitbürgerinnen und Mitbürger,

es liegt in der Natur der Sache, dass wir uns mit diesem offenen Brief in erster Linie an Frauen, Männer und Gruppen wenden, die bereits „erwacht“ sind und die Zustände in unserem Land, aber auch im Rest der Welt zu hinterfragen begonnen haben. Dabei spielt es keine Rolle, ob sie dies im „großen globalen Kontext“ oder nur im kleineren Rahmen sowie bestimmte Teilbereiche der grundlegenden Problematik aufgreifend in aktives Engagement umzusetzen versuchen.

Es liegt jedoch auch in der Natur der übergeordneten, der allenthalben anzutreffenden und immer deutlicher zu Tage tretenden Sache (Notwendigkeit) der „Neudefinition von Wahrheit und Geschichte“, dass wir diesen Aufruf und Appell nicht ausschließlich an eine auserlesene Gruppe von Quer-, Freidenkern und/oder sozial, gesellschaftlich oder politisch aktiven Menschen richten möchten und können. Das, was es aufzuzeigen und sowohl in die Köpfe als auch die Herzen möglichst vieler Menschen zu pflanzen gilt, geht im buchstäblichsten Sinne uns alle an.

Wir stehen am Anfang einer Krise, die zahlreichen Experten zufolge alles in den Schatten stellen wird, was wir bislang jemals erlebt haben – sogar die Weltwirtschaftskrise (1929-33) zwischen den beiden Weltkriegen! Und leider ist das historisch einmalige Ausmaß, das sie anzunehmen droht, beileibe nicht die einzige Parallele zur dunkelsten Epoche der deutschen Geschichte, die man als kritischer und objektiv mit dem Weltgeschehen umgehender Mensch erkennen muss.

Allerdings könnten wir heute auf das Wissen über die Konsequenzen vergangener Ereignisse und Fehler sowie auf „ganz andere technische Möglichkeiten“ zurückgreifen, um das abzuwenden, was scheinbar unaufhaltsam auf uns und die Welt zukommt … aber statt Wissen und Möglichkeiten zu nutzen, verzetteln wir uns in Symptomkosmetik und Einzelkämpfen – oder wir spielen Vogel Strauß, stecken den Kopf in den Sand und tun einfach so, als würden wir die bedrohlichen Zeichen der Zeit nicht sehen!

All dies, was das Entstehen von wahrhaft geeint und solidarisch agierenden Allianzen gegen die Krisen unserer Zeit und ihre wahren Hintergründe und Verursacher verhindert, müsste und dürfte nicht sein – und deshalb möchten wir mit diesem Offenen Brief für das nötige Miteinander werben, ehe die letzte Möglichkeit für eine friedliche, basisdemokratische und gerechte Lösung der vorrangigsten Probleme endgültig vergeben sein wird.

Den gesamten Brief lesen oder als PDF herunterladen … >offener-brief-an-deutschland-07-03-09<

Worum geht es uns genau?

Vorrangig geht es uns darum, „unsere Idee“ als durchaus vorstellbare Basis für ein der krisenhaften Zeit und ihren wahren globalen Hintergründen angemessenes, geeintes Vorgehen aller kritischen und engagierten Menschen anzubieten. Natürlich behaupten wir nicht, dass sie der Weisheit letzter Schluss ist – sondern wir wiesen immer wieder darauf hin, dass wir sie im Rahmen reeller und kooperativer Zusammenarbeit gerne um die Ideen und Vorstellungen anderer Menschen, Gruppen usw. ergänzen würden. Ebenso betonten wir, dass es uns keineswegs darum geht, einer echten kooperativen Solidarität unbedingt „unseren Namen“ aufzudrücken. – Im Endeffekt geht es uns eben vorrangig darum „unsere Idee“ als vereinigendes Element vorzuschlagen, weil sich in ihr unzweifelhaft jede Form des sozialen, gesellschaftlichen und auch politischen Engagements wiederfinden kann.

Warum wir dies hier und heute noch einmal aufgreifen und im großen Stil via Internet zur Diskussion stellen wollen, möchten wir mit den Ausführungen einer „Stimme“ erläutern, die über eine andere Webseite einen ganz ähnlichen Gedankenanstoß zu liefern versuchte … „Helene Dommsday“ [Duckhome] und ihren Artikel vom 5. März 2009 Haben Sie ein Gewissen? In diesem lesenswerten und die Probleme eines koordinierten und erfolgversprechenden Widerstands sehr gut zusammenfassenden Beitrag wird exakt derselbe Standpunkt vertreten, den wir mit diesem Blog und bezogen auf vielfältige Themen zu beziehen versuchten.

Seit gut vier Jahren versuchen wir die Zersplitterung der sozialen, gesellschaftlichen und politischen Interessengruppen zu überwinden, durch die einem wirklich aussichtsreichen Widerstand gegen politische und wirtschaftliche Willkür völlig unsinnigerweise enormes Potential entzogen wird. Und immer wieder stellten wir die Frage, warum niemand einsehen wolle oder könne, dass es kein Vorwärtskommen geben kann, wenn jede „Interessenvertretung“ nur das von ihnen betriebene Engagement vertritt – zwar an demselben Seil hängend, aber jede für sich in eine andere Richtung daran ziehend!? – Dabei – und das hat auch „Helene“ sehr treffend angeführt, wie vor ihr und uns fraglos noch viele andere Frei- und Querdenker – müsste doch langsam die Erkenntnis durchsickern, dass all die vielen „Symptome“, die auf diese Weise weder zielführend noch konstruktiv angegangen werden, unbestreitbar dieselbe Ursache haben … so dass jedes Engagement letztendlich in dieselbe Richtung verlaufen sollte, egal welcher Weg explizit eingeschlagen wird.

Weiter möchten wir hier und jetzt nicht darauf eingehen – unsere Argumente können auf dem Blog jederzeit nachgelesen und einer kritischen Überprüfung unterzogen werden. Aber wir müssen und möchten nochmals an jede Leserin und jeden Leser dieses Offenen Briefes appellieren – an bereits aktive ebenso wie an noch „zweifelnde“ oder „unentschlossene“, sich endlich für die einzig richtige Richtung zu entscheiden, in die ein basisdemokratischer, friedfertiger (gewaltfreier) und gerade deshalb aussichtsreicher Widerstand gelenkt werden muss, damit die Pläne der Eliten und ihrer „Erfüllungsgehilfen“ in Politik, Wirtschaft, Medien und Wissenschaft noch rechtzeitig durchkreuzt werden und die Geschicke unseres Landes und die aller Völker Europas und der Welt endlich von einer Gemeinschaft gelenkt werden können, deren Handeln von Vernunft, zwischenmenschlicher Solidarität und auch dem notwendigen Respekt vor der Natur bestimmt wird, ohne deren Erhalt unsere Spezies ebenfalls keine Überlebenschance besitzt.

Was sehen wir als vorrangige Notwendigkeit an, damit dieses ausgegebene Ziel erreicht werden kann?

Hier befinden wir uns ideell und „emotional“ fraglos auf einem „Kollisionskurs“ mit der vorherrschenden, öffentlich bekundeten Meinung. Damit meinen wir jedoch nicht etwa den von Medien und „Denkfabriken“ geprägten sowie von der politischen Klasse ebenso gehorsam wie egoistisch berechnend nachgebeteten allgemeinen „Meinungs-Mainstream“, sondern ganz explizit die Meinung kritischer Blogs und Seiten. Hier ist leider festzustellen, dass viele kritische Geister nicht bereit sind, die Ursachen für alle Krisen und Kriege unserer Welt mit letzter Konsequenz beim Namen zu nennen.

Ob dies der Übermacht der „Politischen Korrektheit“ und den diese flankierenden gesetzgeberischen Repressionen geschuldet ist, die zu deutlich geäußerte Kritik mittels der Paragraphen 129a und 130 StGB sehr wirkungsvoll unter Strafe stellen … oder ob andere Gründe dafür verantwortlich sind, die von Fall zu Fall eventuell unterschiedlich gelagert sein könnten, vermögen wir nicht zu beurteilen. Fest steht aber, dass wir nicht eines der angeprangerten Symptome einer tief in unserer und der Weltgeschichte verwurzelten Grundproblematik jemals lösen können, so lange wir nicht dem Kern der Sache entschlossen auf den Grund gehen – und eine echte Gegenöffentlichkeit schaffen, die es auch mit der scheinheiligen und Begriffen wie Wahrheit und Moral einen extrem bitteren Beigeschmack verleihenden Propaganda der globalen Eliten aufnehmen kann.

Beispielsweise wird jeder Versuch, die mehr als strittigen Überlieferungen bezüglich der Schuld für den Ausbruch und der Verantwortung für die Folgen der beiden „von deutschem Boden ausgegangenen“ Weltkriege einer angemessenen, ausschließlich an verfügbaren Fakten ausgerichteten Klärung zuzuführen, nicht nur kategorisch verboten, sondern in Fällen, wo sich Menschen davon nicht einschüchtern und aufhalten lassen, mit Totschlagargumenten wie „Revisionismus“, „Revanchismus“ und – wenn sonst nichts mehr wirkt – notfalls mit „Antisemitismus“ und „Holocaustleugnung“ kriminalisiert.

Natürlich muss man hier sorgfältig differenzieren – es gibt fraglos Menschen und Intentionen, auf welche dieser „Generalverdacht“ zutrifft, weil es ihnen nicht wirklich um eine objektive Aufarbeitung der Geschichte geht. Aber wir wagen zu behaupten, dass diese Kaste der unbelehrbaren Ewiggestrigen, die ihre angeblich uneigennützigen Bestrebungen auf dem Umweg über eine Rechtfertigung oder Verteidigung nationalsozialistischer Machenschaften vorantreiben, (in Deutschland!) eher eine verschwindend kleine Minderheit repräsentieren. Allen anderen „Wahrheitssuchern und Geschichtsrevisionisten“ geht es einzig und allein darum, eine offenkundig falsche und einseitige Geschichtsschreibung zu widerlegen, die nicht nur ein falsches Bild von deutscher Kultur und deutschen Werten zeichnet, sondern auch die elementare Grundlage für den aktuellen Zustand unseres Landes und des Restes der Welt darstellt.

Es muss aufgrund mittlerweile verfügbarer Dokumente und anderer Beweise als gesicherte Tatsache angesehen werden, dass Hitler und seine NSDAP sowie alle aus dieser hervorgegangenen „Staats-, Schutz- und Sicherheitsabteilungen“ nicht auf dem eher armseligen geistigen Nährboden des „größten Führers aller Zeiten“ gediehen waren. Diese Beweisführung soll nicht Gegenstand dieses Appells sein, kann aber im Internet (über durchaus als seriös und respektabel zu nennende Seiten) mühelos nachvollzogen werden.

Nun gut, verlassen wir dieses komplexe Terrain und kehren zurück zum Ausgangspunkt … zur mitunter auffällig mangelnden Bereitschaft kritischer Internetseiten, beim Benennen von „Ross und Reiter“ hinsichtlich der inländischen und globalen Krisen die aktive Auflehnung gegen „Politische Korrektheit“ und propagandistische Meinungsdominanz auf der Grundlage von beweisbaren Sachverhalten mit letzter Konsequenz zu betreiben.

Noch vehementer als im oben gelieferten Beispiel des per Gesetz gewaltsam unterdrückten Studiums der eigenen Geschichte wird es hierzulande als kriminell und inakzeptabel angesehen, Kritik an Israel zu äußern. Mit Verlaub … damit sind nicht die Juden generell gemeint, sondern das politisch-militärische Regime des gleichnamigen Staates, das leider von einer Mehrheit der israelischen Bevölkerung unterstützt wird! Eine Kritik, in die schon lange, in den letzten Jahren (etwa seit dem zweiten Libanonkrieg) jedoch immer vernehmbarer auch Menschen jüdischen Glaubens einstimmen … und dann von den Apologeten Israels auch einfach mal so in die „Antisemitismus-Schublade“ gesteckt werden. – Ein Mann, der sich diese spezielle Form der glühenden Feindschaft in besonderem Maße zugezogen hat, ist ganz ohne Frage Norman G. Finkelstein … der Mann, der mit seinen Büchern Die Holocaust-Industrie (Untertitel: Wie das Leiden der Juden ausgebeutet wird) und Antisemitismus als politische Waffe (Untertitel: Israel, Amerika und der Missbrauch der Geschichte) auf Seiten der globalen Israel-Lobby einen Sturm der Entrüstung ausgelöst, den übrigen Menschen aber klare Beweise dafür geliefert hat, dass das wahre Schindluder mit dem Holocaust und der angeblichen Judenfeindlichkeit nicht von den „normalen Verdächtigen“ getrieben wird.

Gerade vor dem Hintergrund der Kriegsverbrechen gegen die und des Völkermords an der Zivilbevölkerung des Gaza-Streifens, die und der schon seit Jahren durch schikanöse und de facto rassistisch motivierte Misshandlung der Menschen in den besetzten Gebieten stattfinden, muss man deutlich zum Ausdruck bringen, dass die (auch) von Prof. Finkelstein aufgestellte Theorie absolut zutreffend ist, der zufolge die Antisemitismuskeule immer dann besonders heftig geschwungen wird, wenn es wieder einmal gilt unübersehbare und durch nichts zu rechtfertigende Untaten des israelischen oder auch des zweifelsohne „machtjüdisch dominierten“ US-amerikanischen Regime zu kaschieren.

Eine weiterführende Beweislegung soll hier nicht stattfinden. Dazu werden wir in absehbarer Zeit einen eigenen Artikel veröffentlichen, der vorrangig auf den Untersuchungsergebnissen von Prof. Finkelstein basieren wird. Die Empfehlung, die oben genannten Bücher zu lesen und sie mit der allgegenwärtigen „weltpolitischen Realität“ zu vergleichen, möchten wir dennoch ausgeben und – mit Norman G. Finkelsteins Worten – eine unbedingt beachtenswerte Maxime für den Umgang mit diesem „heißen Eisen“ vermitteln:

Das beste Mittel gegen Antisemitismus ist, laut die Wahrheit zu sagen.

Dazu gehört dann auch, dass man ohne falsche Zurückhaltung deutlich macht, dass die treibende Kraft hinter dem Gaza-Konflikt eben nicht das gläubige Judentum ist, sondern jene Lobbyisten der globalen Geld- und Machteliten, die in allen wichtigen Industrienationen an hoher und höchster Stelle ins System eingebunden sind. – Natürlich ist das in Deutschland vor allem der Zentralrat der Juden in Deutschland, aktuell von Frau Charlotte Knobloch geführt, deren ehrenwerter Sohn bis zur Halskrause in den HRE-Skandal verstrickt ist. Und gerade die Argumentationsweise dieser „Lobby-Organisation“ und ihre „überaus leichte Erregbarkeit“ bei allen möglichen und unmöglichen Gelegenheiten, bei denen sie „jüdische Interessen“ verletzt wähnt, sollte die „These“ von Prof. Finkelstein umfassend stützen!

Also, um es kurz und schmerzlos zum Abschluss zu bringen: wer die akuten Probleme in unserem Land lösen will, die von den globalen Krisen nicht losgelöst betrachtet und behandelt werden können, der muss zunächst nach Wahrheit streben und diese auch ohne Furcht oder falsche Rücksichtnahme publik machen. Von unserer „politischen Klasse“ können und dürfen wir das nicht erwarten, weil sie (mindestens) seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs und bis heute unverändert viel zu tief in all die Machenschaften verstrickt waren / sind, mit denen Deutschland systematisch klein gehalten und ausgebeutet wurde … wer das nicht glauben will oder kann, aber immerhin bereit ist, sich mit der Thematik mal konkret und vorurteilsfrei zu befassen, kann dies unter anderem in Verbindung mit dem hier auf dem Blog veröffentlichten Mehrteiler „Gedanken zum Zustand unseres Landes … und des Restes der Welt“ tun.  >gedanken-zum-zustand-unseres-landes-fulltext<

Erst wenn der unbedingte Wille zur Wahrheitssuche und wahrheitsgemäßen Korrektur der bislang allein gültigen „Geschichte der Sieger und Opfer“ aufgebracht und gegen die wankende Übermacht des globalen Systems eingesetzt wird, können alle anderen Unzulänglichkeiten und Probleme erfolgversprechend in Angriff genommen werden

Der oben dargestellten Faktenlage ist es – neben dem Geltungsbedürfnis und Machtstreben deutscher Politik- und Bankenkreise – hauptsächlich zuzuschreiben, dass wir in Deutschland von einem „Staatsapparat“ unterdrückt, belogen und betrogen, sowie in letzter Konsequenz für die überragenden Ziele der globalen Geld- und Machteliten ausgebeutet und versklavt werden können, dessen gesamte Legitimation spätestens seit dem 18. Juli 1990 als „fragwürdig“ zu bezeichnen ist!

Fragen, die (nicht nur wir) immer wieder stellen, müssen endlich ohne Wenn und Aber beantwortet werden. An erster Stelle muss hierbei die Frage nach dem „völkerrechtlichen Status“ der „BRdvD“ stehen … spätestens seit den Machenschaften rund um die „deutsche Wiedervereinigung“, die bis zum heutigen Tage noch nicht zu der Erfüllung der im Grundgesetz verbrieften Zusicherung führte, dass Deutschland für diesen Fall eine in freien Wahlen vom deutschen Volk zu beschließende Verfassung erhalten soll.

Es würde zu weit führen, diese ungeheuer komplexe und sich aus diversen „dubiosen Teilaspekten“ zusammensetzende Thematik hier und jetzt abhandeln zu wollen, aber die Informationen, die benötigt werden, um die Verbrechen zu erkennen und zu hinterfragen, die von der politischen Klasse dieses Landes fortgesetzt gegen das eigene Volk begangen wurden und nach wie vor werden, sind im Internet ausnahmslos auffindbar. Natürlich muss man diese Informationen dann auch aufgreifen und aus ihnen die richtigen Fragestellungen ableiten, mit denen man von unten nach oben verlaufend Druck auf die politische Klasse ausüben und eine endgültige Klärung aller relevanten Fragen erzwingen kann.

Wer ein wenig Anleitung und Antrieb benötigt, um sich selbst auf diesen Weg zur „staatsbürgerlichen Selbsterkenntnis“ zu begeben, kann sich gerne der Informationen bedienen, die wir auf unserem „Hauptblog“ zur Verfügung stellen … beispielsweise hier ~ hier ~ hier ~ hier ~ und insbesondere hier (bitte beachten: der letzte von vier Teilen, die am Ende des Artikels separat oder als Gesamtdokument heruntergeladen werden können). Die angeführten Artikel stellen nur einen Ausschnitt der angebotenen Informationen dar und man sollte bei ihrer Verarbeitung stets auch die angebotenen Links beachten.

Was sollte und muss das Ziel eines jeden ernstgemeinten und nicht nur dem „deutschen Gemeinwohl“, sondern darüber hinaus auch einer unabdingbaren Umgestaltung unserer Weltgemeinschaft sein?

Diese Frage haben wir (unter anderem) auch in einigen der oben angeführten Artikel zu beantworten versucht – deshalb möchten wir es hier und jetzt möglichst kurz auf den Punkt bringen.

Wie bereits betont, sind alle Probleme (sozialer und gesellschaftlicher Art), Krisen und Kriege unserer Welt auf dieselben elitären Interessen zurückzuführen. Zur Wahrung dieser Interessen haben die Geld- und Machteliten über mindestens 230 Jahre hinweg ein System auf- und ausgebaut, das alle gesellschaftlichen, staatlichen und insbesondere wirtschaftlichen Belange auf eine Weise „regelt“, die mit den anfangs noch insgeheim, seit den 1980er und 90er Jahren aber immer offener in Szene gesetzten Zielsetzungen dieser Kreise konform geht.

Auch hierbei spielte Deutschland eine „relativ bedeutende“ Rolle, da erst mit dem „Lambsdorff-Papier“, dem bis heute noch nicht restlos ergründeten „politischen Systemwechsel“ (von sozialliberal zu „christliberal“) und dessen Triebkraft für die rigorose Umsetzung einer kapitalfreundlichen Politik eine „Weltwirtschafts- und Gesellschaftsrealität“ generiert werden konnte, die einzig und allein von den Thesen der neoliberalen Heilslehre bestimmt wird.

Sämtliche nach 1983 ratifizierten EU-Verträge, die Aufgabe der D-Mark und der Beitritt zur „Eurozone“, die Wiedervereinigung Deutschlands (die mitnichten vom Volk der ehemaligen DDR erzwungen wurde, sondern geostrategischen und machtpolitischen „Notwendigkeiten“ der Mächtigen zugeschrieben werden muss!) und nicht zuletzt die frappierende zeitliche Übereinstimmung der maßgeblichen Entscheidungen dieser Entwicklung mit der ultimativen Offenbarung der wahren elitären Zielsetzungen durch den „Konsens von Washington“ (1989) … all diese Fakten, die in Deutschland zur Ausarbeitung der Agenda 2010 mit den menschenverachtenden, volksfeindlichen, aber für den neoliberalen Siegeszug unabdingbaren „Hartz-Gesetzen“ als Mittelpunkt führte, die letztlich die Grundlage für alle weiteren „Reformen gegen das Volk“ schufen, mit deren Hilfe sich Deutschland zum „Exportweltmeister“ aufschwingen und sich selbst (die Konzern- und Finanzelite) als einer der großen Gewinner der Globalisierung etablieren konnte. – Über Privatisierung (Verschleuderung von Volkseigentum) Heuschrecken, PPP oder Cross Border Leasing braucht man da nicht mehr gesondert zu reden, da sich diese Begleiterscheinungen zwangsläufig einstellten und selbstverständlich auch gesetzgeberisch legitimiert und befördert wurden.

Dies alles wurde durch die akribisch ausgearbeitete Praxis der Massenmanipulation begleitet, die nicht nur dazu diente, die geforderten Maßnahmen als alternativlos erforderliche Reformen zu rechtfertigen, sondern vor allem eine sukzessive brutaler und effizienter werdende Spaltungspolitik zu betreiben, mit der – überspitzt, aber keineswegs falsch definiert – jede Bevölkerungsschicht gegen die andere aufgehetzt wurde. Dass dabei nach altbewährter Ellenbogen- und Fahrradfahrermentalität letztendlich das künstlich und gewaltsam geschaffene Prekariat sowie andere, nicht mehr das „verlangte Maximum an Leistung“ erbringende Bevölkerungsgruppen (Rentner, chronisch Kranke, Behinderte etc.) zum Abschaum erklärt wurden, auf dem jeder „Leistungsträger“ nach Gutdünken und ungestraft herumtrampeln und damit sein jeweils eigenes Frustpotential (gegen die da oben!) abbauen konnte, ist ebenso wenig dem Zufall überlassen worden wie jede andere der „Salamitaktik“ des Systems geschuldete Maßnahme, mit der die Gesellschaft peu à peu mehr gespalten und bis hinauf zum „noch gut situierten“ Mittelstand in eine zunehmend an Fahrt aufnehmende Verarmungsspirale getrieben werden konnte …

Genau so, wie sich die gesamte Gesellschaft nach diesen Machenschaften darstellt, muss man auch die unterschiedlichen „Interessengruppen, Sozial- oder Protestbewegungen“ einstufen – auch sie lassen sich nur allzu leicht mit dem jeweils verfolgten Engagement (und die meistens bestehende Abhängigkeit gegenüber gewerkschaftlichen oder politischen, manchmal auch privatwirtschaftlichen Geldgebern) dazu verleiten, sich nicht mit anderen Gruppen zu solidarisieren. Was wir deshalb immer wieder erleben, ist das isolierte Angehen unterschiedlicher Gruppierungen gegen einzelne Auswüchse des staatlich verordneten Unrechtsprinzips, das genau deshalb keine Erfolgsaussichten hat, weil man den unbedingt an der gesellschaftlichen Basis zu vollziehenden Schulterschluss ablehnt.

Studenten kämpfen für sich gegen Studiengebühren … Mediziner für sich gegen die Gesundheitsreform, die sie (niedergelassene, Fach- und auch Krankenhausärzte) zugunsten einer privatwirtschaftlich dominierten Gesundheitsindustrie in den Ruin und letztlich in die angestrebten „Gesundheitszentren“ treiben soll … Patientenvereinigungen wehren sich auch gegen die Gesundheitsreform und polizeistaatliche Auswüchse wie die e-Card, aber selbst zwischen diesen beiden Gruppen, deren Probleme und Ziele so eng beieinander liegen, wird kein echter Zusammenhalt und entsprechend besser organisierter Widerstand sichtbar … und als besonders idiotisch und gleichzeitig den unwiderlegbaren Beweis für die Wirksamkeit dieser Propaganda erbringend, müssen die nach wie vor stattfindenden „Ost-West-Dispute“ bezeichnet werden ~ diese Aufzählung könnte man beliebig fortsetzen und würde immer zum selben Ergebnis gelangen.

Ganz besonders erwähnt und kritisiert werden muss aber das „Angstgefasel“ und die anhaltende, zwar jammernde, aber ungebrochene Systemtreue des Mittelstandes, der aufgrund von staatlichen Maßnahmen, die er in besseren Zeiten bedingungslos gutgeheißen und mitgetragen hat, jetzt auf einmal auch in die Abwärtsspirale gezogen wird, die von Anfang an dazu gedacht war, wenigstens 80 Prozent der Bevölkerung zu prekarisieren! Diese „Mitte der Gesellschaft“ ist zu allen Zeiten der Garant dafür gewesen, dass das System seine „Definitionshoheit“ bewahren und mit Hilfe seines „Gewaltmonopols“ zugunsten seiner einzig wahren Klientel einsetzen konnte.

Und wo stehen wir heute … obwohl jeder objektiv und sachlich an die Sache herangehende Mensch diesen Sachverhalt unzweifelhaft erkennen und einschätzen können müsste?

Auch wenn aktuell zur Teilnahme an Großdemonstrationen aufgerufen wird … bspw. am 28. März in Berlin und Frankfurt unter dem Motto „Wir zahlen nicht für eure Krise“ oder etwas später auch gegen die Feierlichkeiten zum 60-jährigen Bestehen der NATO usw. usf., ist immer noch keine Bereitschaft erkennbar, mit dem jeweils vorzuweisenden Wissen und den vertretenen Standpunkten auf die Basis der Gesellschaft zuzugehen. Man erwartet einfach, dass die Menschen den geplanten Demonstrationen durch Erscheinen in Massen zumindest Beachtung verschaffen (ob sie dann auch etwas bewirken, steht auf einem ganz anderen Blatt!), aber niemand bemüht sich ernsthaft darum, die Basis ausführlich zu informieren und in die Lage zu versetzen, sich wirklich aus Überzeugung an diesen Aktionen zu beteiligen.

Die bisher beschrittenen Wege – gerade der großen etablierten Organisationen – waren und sind dazu allein und isoliert nicht geeignet, aber sie sind dennoch nicht bereit, in einen konstruktiven und vor allem auf Augenhöhe betriebenen Dialog mit kleineren Gruppen einzutreten, welche die „Botschaft“ bedeutend besser unters „gemeine Volk“ bringen könnten.

Hier muss auf eindeutig mehr Gemeinsamkeit und echte Solidarität hingearbeitet werden, wobei – und damit schließt sich der argumentative Kreis dieses Offenen Briefes – auch und gerade die kritischen Blogger/innen und Internetseiten ganz maßgeblich beitragen könnten.

Und ein ganz besonders wichtiger Aspekt darf bei der Standortbestimmung des bürgerschaftlichen Engagements und Widerstands nicht vergessen werden!

Das demonstrative Anprangern von Missständen oder einer „verfehlten Politik“ darf sich nicht nur auf Demonstrationen und die gelegentliche Durchführung von Unterschriftenaktionen oder ähnlich „pseudodemokratische“ Anstrengungen beschränken, weil diese Form des Aufbegehrens die politische und gesellschaftliche Realität in unserem Land ignoriert! Wie wenig sich die Verantwortlichen in Berlin und/oder Brüssel von derartigen Protestbekundungen beeindrucken und zu einem Umdenken in ihrer Politik bewegen lassen, wird doch immer wieder deutlich. Im Endeffekt kommen dem System derartige Aktionen sogar entgegen … zum einen, weil die Teilnahmebereitschaft auf allen Gebieten durch dieselbe Resignation und dasselbe gezielt geschaffene Desinteresse beeinflusst wird, die auch die Wahlverweigerung begründet … und zum anderen, weil der „gespaltene Protest“ ohne solidarische Verbindung der einzelnen Organisationen mit der Masse des Volkes definitiv kein ausreichendes Druckpotential aufzubauen vermag.

Das sind nur die unübersehbaren Fakten, die gegen die bisherige Protest- und Widerstandsform sprechen. Andere sind die, welche durch die „Komplizenschaft“ aller Gewerkschaften, sämtlicher „wählbarer Parteien“ und sonstiger Interessenvertretungen bei allen gegen das Gemeinwohl gerichteten Machenschaften der politischen Klasse entstehen – und die meisten Aktionen wenigstens als fragwürdig erscheinen lassen. Unter anderem, weil sie durch die ansatzweise dargelegte Gesamtkonstellation eigentlich nur als „Sandsackaktionen“ tituliert werden können, die keinen bleibenden Effekt mit sich bringen.

Diese Demonstrationen sind auch nicht das, wovor sich unser politisches Establishment und die hinter ihm stehenden Eliten fürchten … so lange alles auf diesem Niveau abläuft, können sie sich ihrer Sache ziemlich sicher sein und sich beruhigt im Sessel zurücklehnen. Was sie fürchten wie der Teufel das Weihwasser und wogegen sich die gesetzgeberischen Machenschaften wie BKA-Gesetz, Vorratsdatenspeicherung, Versammlungsverbot und ähnliches mehr richten, ist die Möglichkeit, dass die Initiatoren derartiger Veranstaltung irgendwann doch noch begreifen könnten, dass eine Solidarität, die politischen Druck erzeugen und sogar dem Wirken der mächtigen Meinungsmacher und Sprachrohre der Eliten Paroli bieten könnte, nur durch einen entschlossen und gezielt herbeigeführten Schulterschluss mit der gesellschaftlichen Basis geschaffen werden kann!

Das ist natürlich nicht einfach … aber möglich! Und zwar dann, wenn man die Aufklärung des Volkes einerseits zwar auch weiterhin über das Medium Internet voranbringt, parallel dazu aber auch einen Zugang zu den Menschen in der realen Welt schafft. Ein solcher Zugang müsste sehr vorsichtig und in entsprechend breitenwirksame Strukturen eingebunden geöffnet und durch eine Aufklärung ausgebaut werden, die sich auf keinen Fall nur auf Protestbasis äußern darf.

Was wir damit genau meinen, kann jede/r Interessierte im „Grundsatzpapier“ unseres Vereins nachlesen, in dem wir dies anhand der Zielsetzungen der I.B.E. AmSeL e.V. ausführlich darzulegen versuchen. – Diesen Zielsetzungen und der Verwirklichung unserer Vorstellung von einem zwischenmenschlich-solidarischen und alle über die Jahrzehnte hinweg künstlich aufgeworfenen Barrieren überwindenden bürgerschaftlichen Engagement werden wir unsere ganze Energie widmen – ohne deshalb den Kontakt zum Internet vollständig aufzugeben. Aber wir sind nun mal davon überzeugt, dass man den Menschen Solidarität mit all den Möglichkeiten und Sicherheiten, die sie zu schaffen vermag, unbedingt vorleben muss und dies dann an allen (zahlreich) vorhandenen Schnittstellen mit dem speziellen sozialen, gesellschaftlichen und politischen Engagement von Aktionsgruppen verknüpfen muss, damit die Basis entstehen kann, mit deren Hilfe all die bereits vorhandenen, durchaus guten und richtigen Ideen verwirklicht und in eine echte Reform unseres Staats- und Gemeinwesens investiert werden können, die bislang an der „Individualisierung“ und dem „Konkurrenzdenken“ vieler Einzelgruppen scheitern.

Lokal und regional kooperierende Vereine, Gruppen, Organisationen und Individuen, die gemeinsam für die jeweils eigene Region wirksame Konzepte ausarbeiten und diese dann durch die direkte Konfrontation der lokalen und regionalen Verantwortlichen in einen öffentlichen Diskurs einbringen, können weit mehr bewegen als jede noch so akribisch vorbereitete und mit aller verfügbaren „Menschenmacht“ vorgetragene Aktion gegen die Bundesregierung oder gar supranationale Organisationen wie EU oder NATO.

Genau so wie wir nicht in einem globalen Dorf, sondern in unseren Heimatregionen leben, so wird auch nur ein politisches und gesellschaftliches Engagement erfolgreich sein, dass von unten nach oben wirkt. Das liegt nicht zuletzt auch darin begründet, dass die Bürgermeister und Landräte nicht so bürgerfern arbeiten und sich von teuren Sicherheitsdiensten abschotten lassen können. Dies wird bei ihnen eine weitaus „bürgeroffenere“ Denk- und Handlungsweise ermöglichen, die man mit dem entsprechenden Druck, aber auch mit alternativem bürgerschaftlichen Engagement in Sachen „regionaler Problembewältigung“ auch durchaus im Interesse des größeren Ziels nutzbar machen kann.

Ein auf keinen Fall zu unterschätzender Nebeneffekt dieser Taktik wird sein, dass die Menschen in „der Region“ mit der Tatsache konfrontiert werden, dass man sehr wohl selbst etwas tun und an Veränderungen mitwirken kann … wenn das vernünftig und entschlossen angegangen und umgesetzt wird, würde sich früher oder später auch ein „positiver Gruppenzwang“ einstellen und immer mehr Menschen dazu bringen, sich auch zu engagieren und damit nicht zuletzt ihre eigene Situation zu verbessern sowie Zukunft zu sichern!

Schlusswort

Dies können wir ganz kurz und schmerzlos gestalten: mit diesem „Offenen Brief“ möchten wir zuvorderst das bislang sträflich vernachlässigte und doch enorme Potential in Erinnerung rufen, dass eine positiv motivierte „Masse“ zu einem entschlossenen und von unten nach oben optimal durchorganisierten Aufbruch zur basisdemokratischen Umgestaltung unseres Landes und der Gesellschaft beitragen kann. Natürlich muss man diese träge und zähflüssig gemachte Masse erst einmal in Wallung bringen und dann in Bewegung setzen … aber auf dem Weg, den wir als begleitendes und förderliches Element für alle anderen Formen des organisierten und zielgerichteten Widerstands vorschlagen, könnte das sehr wohl relativ schnell gelingen, wenn alle ernsthaft bemühten Kräfte daran mitzuwirken bereit wären. – Insbesondere würde eine solidarische Kooperation auf diesem Weg die Möglichkeit eröffnen, eine gewaltsame Eskalation des Unmuts der Bevölkerung zu verhindern … diese wird nicht nur von „unsichtbaren Kräften“ im Hintergrund sehnlichst erwartet, sondern auch von der politischen Klasse angestrebt, um dann ihre repressiven Gesetze von jetzt auf gleich zur aktiven Anwendung bringen zu können. – Was dann käme, sollte wirklich jedem denkfähigen Menschen klar sein und als ein Faktor dienen können, der eine entsprechende Zusammenarbeit ganz nachhaltig befördern können sollte!

Damit beschließen wir den Offenen Brief auf der thematischen und menschlich-solidarischen Grundlage des „AmSeL-Gedanken“, hoffen darauf, dass er von vielen Seiten im Internet übernommen wird und würden uns besonders freuen, wenn sich der oder die eine oder andere dazu bereiterklären würde, seine Übereinstimmung mit unseren „Thesen“ dadurch kundzutun, dass er ihn „mitzeichnet“.

Vor allem aber hoffen wir, dass er ein Wecksignal sein kann, der die Menschen zur Kooperation innerhalb des Netzes, aber auch und vor allem unter Aufgabe der hier meistens vorherrschenden Anonymität zum gemeinschaftlichen Auftreten in der wirklichen Welt bewegen kann.

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13 Kommentare »

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  1. […] Den gesamten Brief lesen oder als PDF herunterladen … […]

  2. Hans soll den offenen Brief bitte auch Duckhome hochstellen.

  3. Jo, nicht vergessen 🙂

  4. […] Den gesamten Brief lesen oder als PDF herunterladen … […]

  5. Offener Brief an „Deutschland“…

    I.B.E. AmSeL e.V. 7. März 2009
    vertreten durch Hans-D. Ziran (Initiator & 1. Vorsitzender), Elke J. Atzinger (stellv. Vorsitzende)

    Sehr geehrte Mitbürgerinnen und Mitbürger,

    es liegt in der Natur der Sache, dass wir uns mit diesem offenen B…

  6. […] ein “Offener Brief an Deutschland” , sehr lesenswert und solte uns alle […]

  7. Ich denke das zuerst einmal alle fortschrittlichen Blogger davon überzeugt werden müssen enger zusammenzuarbeiten.Dabei soll ja auch jeder seine eigenen Meinungen und Vorstellungen vertreten,aber es sollte eben ein gemeinsames Fundament geben,eine Grundlage von der aus sich der Wiederstand ungespalten entwickelt.Wenn jeder in seinem Blog ein Fach einrichtet in dem gemeinsame Erklärungen veröffentlicht werden,wäre es vieleicht schon mal ein Anfang.Wir müssen,obwohl die meisten sicher Individualisten sind,endlich lernen Kompromisse zu machen.Wir können viel erreichen,aber nur wenn wir flexibel reagieren,ansonsten nagelt man uns an die Wand.

  8. @Pit

    Vielen Dank für die Reaktion …

    Genau meine Meinung … wir brauchen eine breite und kooperativ auftretende Front, zwar nicht nur im Internet, sondern auch in der „realen Welt“, aber es wäre ein sehr wichtiger erster Schritt in die richtige Richtung, wenn sich die Blogger zu dieser Form des gemeinschaftichen Vorgehens durchringen könnten. Nicht zuletzt auch, weil sich anders kein ernstzunehmendes Gegengewicht zu den gleichgeschalteten Systemmedien herstellen lässt.

  9. […] I.B.E. AmSel eV. Moltaweto.worldpress.com […]

  10. Ich würde gerne einen Beitrag zu diesem Brief schreiben, um ihn von vorne bis hinten auseinanderzunehmen. Doch ich lehne es ab, dieses Gedankengut auch nur in irgendeiner Weise weiterzuverbreiten.
    Was ist das da im Mittelteil? Wiedervereinigung = Teil einer machtpolitischen Notwendigkeit? Ich lache. Natürlich wollte sich die Bevölkerung der DDR weiter unterdrücken lassen, ich vergaß (Ironie).

    „Gleichgeschaltete Systemmedien“ – allein bei dem Begriff könnte ich weglaufen. Welches Medium ist denn hier nicht frei, bitteschön?

    Wer das Grundgesetz der Bundesrepublik nicht zu würdigen weiß, dem ist einfach nicht mehr zu helfen.

    Dies wird mein einziger Kommentar bleiben, auch wenn jetzt die Befürworter dieser Ideologie über diese Zeilen herfallen.

  11. @Felyx

    Auch Ihnen herzlichen Dank für die Mühe, sich hier mit einem Kommentar zu verewigen. Dank der ausgesprochen eindeutigen Argumentation, die jedem, der des Lesens mächtig ist, eine Beurteilung Ihres Statements erleichtern dürfte, erübrigt sich eine langatmige Beantwortung unsererseits.

    Über Sie herfallen wird sicherlich niemand – dafür ist Ihr Einwand schlicht und ergreifend zu wenig stichhaltig und überzeugend. Insbesondere, da Sie von einer „Ideologie“ sprechen, obgleich hier mit keiner Silbe ideologische Beeinflussung stattgefunden hat … wenn Sie freie Meinungsäußerung nicht von „Ideologie“ unterscheiden können, kann dies schwerlich uns als Fehlverhalten angelastet werden.

  12. @ felyx
    „Insbesondere, da Sie von einer “Ideologie” sprechen, obgleich hier mit keiner Silbe ideologische Beeinflussung stattgefunden hat … wenn Sie freie Meinungsäußerung nicht von “Ideologie” unterscheiden können, kann dies schwerlich uns als Fehlverhalten angelastet werden“

    Zur freien Meinungsäußerung:
    solange Bücher, Schriften und absehbar bald Blogs zensiert werden, kann nicht von freier sondern eher von konformer Meinungsäußerung gesprochen werden.

    Kurz zur Presse: die FAZ hat sich im Nov. 1991 mit einem großen Artikel von der freien, unabhängigen Berichterstattung verabschiedet.

    Entweder Sie sind ein bezahlter Störer, die zur Zeit eingesetzt werden oder – gelinde gesagt – sehr naiv.

    Die Presse hat sich seitdem einer freiwilligen Zensur unterworfen und kann sehr wohl als gleichgeschaltet angesehen werden.

    Der Artikel ist gut und macht Mut, sich über aktive Organisationen zu informieren.

  13. @Jenny

    zunächst mal vielen Dank für das Lob am Ende – das ist nicht eitel, sondern es tut einfach nur gut, wenn man auf Gleichgesinnte (also gleich denkende und fühlende, ggf. auch handelnde Menschen) trifft.

    Was den Kommentator „Felyx“ betrifft, liegen wir ebenso auf einer Linie wie im Bezug auf unsere Medien, die zwar nicht gezwungenermaßen system- und linientreuen Mainstream verbreiten, sondern weil die großen Medienmacher selbst Teil des Systems sind und somit „Eigensicherung“ betreiben. Dass sich die Journalistinnen und Journalisten an diesem üblen Spiel mitwirken – aus welchen Gründen auch immer – steht selbstredend auf einem ganz anderen Blatt.

    Es würde uns natürlich sehr freuen, wenn es nicht nur beim „Informieren“ bleiben würde … wir sind für jeden interessierten Kontakt dankbar und stehen auch außerhalb der virtuellen Welt des Internet für freien und konstruktiven Meinungs- und Gedankenaustausch zur Verfügung.

    In diesem Sinne und mit freundlichen Grüßen
    HDZ (aka Moltaweto)


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